5 Routines, die mein Leben veränderten

Manchmal, kommt man in der Früh nicht aus dem Bett, geht schlecht gelaunt zur Arbeit, drückt sich vor dem Gym, und und und.

Am Abend schmeißt man sich vor Langeweile auf die Couch und kommt - wenn überhaupt - nur schwer wieder davon hoch.


Ich muss sagen, ganz so ist es bzw war es bei mir nie. Ich bin schon immer ein Frühaufsteher gewesen und ich habe mich dann eher ins Gym gezwungen als nicht hin zu gehen. Aber ein Alltag mit Zwang und Aggression ist doch auch nicht so super, oder?


Ich möchte hier mit dir die 5 Routinen teilen, die mir helfen, aus jedem Tag etwas besonderes zu machen.


Denn jeder einzelne ist ein Geschenk.



Das ist auch gleich das Stichwort für die Nummer eins!


Stell dir vor, morgen wachst du plötzlich nicht mehr auf, oder hast einen Autounfall der dich das Leben kostet.

Das mag jetzt alles sehr hart klingen. ( So meine ich es auch nicht. ) Aber es trifft den Kern der Aussage. Wir müssen uns vor Augen halten, dass jeder Moment vergeht und nicht wiederholbar ist. Jeder Tag ist einzigartig. Mein Tipp also: Lebe jeden Tag so, als wäre es dein Letzter. Mach ihn zu etwas Besonderen. Fülle ihn mit Dingen und Menschen, die dir gut tun und dich glücklich machen. Das können schon kleine Sachen sein. Nichts muss perfekt sein.

Am Ende des Tages, schläfst du garantiert mit einem Lächeln auf den Lippen ein. :)





Kommst du am morgen schwer aus dem Bett?

Dann mach es dir einfach!

So gut wie alle meiner Routinen füllen meinen Morgen.




Nummer zwei, dir ich dir empfehle: Stelle dir den Wecker. Egal, ob du früh raus musst, oder einen freien Tag am Wochenende hast. Ich weiß, es mag verrückt klingen. Wozu soll ich mir den Wecker stellen, wenn ich ausschlafen kann?!?!? Ganz einfach. Mit dem frühen Aufstehen, wird dein Tag viel produktiver.


Du kannst ihn so beginnen wie du möchtest. Wenn du dir schon am Morgen ein klein wenig Ruhe und Zeit für dich nimmst, wird dein ganzer restliche Tag viel ruhiger und entspannter für dich.

PS: Wenn du immer zur selben Zeit aufwachst, gewöhnt sich dein Körper mit der Zeit daran. Irgendwann wird es dir nicht mehr so schwer fallen, aus den Federn zu kommen.



Ein Akt, den ich wirklich jeden Tag durchführe - egal wo ich bin, wie spät es ist, oder mir ein anstrengender Tag bevor steht. ( Gerade dann ist er sehr zu empfehlen! )

Nachdem ich mich am morgen aus dem Bett erhoben und meine Badezimmerzeit hatte ( selbst diese besteht aus einer Routine ! ) - nehme ich mir 3 Minuten - Mal mehr, mal weniger.

In diesen paar Minuten setze ich mich raus auf die Terrasse. Eingekuschelt in eine Decke, auf meiner Yogamatte und einen Tee neben mir. Ich sitze einfach da, schließe die Augen und ... atme.


Egal ob ich irgendwo Schmerzen spüre, einen stressiger Tag vor mir liegt, ich unter Kummer leide, oder Freude verspüre. - Ja, Meditation ist wirklich ein Heilmittel für alles. Innerhalb dieser paar Minuten, versuche ich nur meinen Atem und meinen Körper zu spüren.

Ich höre die Vögel, den Verkehr, spüre den Wind, setze jeden aufkommenden Gedanken, der mich aus meiner "Trance" reißen würde, ganz behutsam auf eine imaginäre Wolke und schubse sie mit jedem Ausatmen weiter weg von mir.


Das für mich wichtige ist, draußen an der frischen Luft zu sein.


Schon am Morgen meine Lunge mit richtigem Sauerstoff zu füllen... - Danach bist du bereit! Für alles was an diesem Tag auf dich zukommen mag. Aber natürlich setze ich mich im tiefsten Winter auf die schneebedeckte Terrasse. Nein, du kannst dich aber genauso gut auf ein Kissen vor dem geöffneten Fenster setzen und dort deine Achtsamkeit zu üben.



Mein vierter Tipp ist das Frühstück. Nicht jeder kann frühstücken - das kenne ich. Ich hatte auch schon eine Phase, wo ich erst zu Mittag das erste mal etwas aß. Das muss jeder für sich selbst herausfinden.


Das entscheidende aber ist, mir wirklich dem gegenüber bewusst zu sein, was bzw. das ich etwas esse.

Viele von uns surfen bei jeder Gelegenheit im Internet oder scrollen sich durch Instagram. Und das auch schon beim Frühstück.


Ich jedenfalls, schnappe mir mein Frühstücks - Buch und lese während dessen.


( Mein Freund lacht immer darüber, wenn ich ihm erzähle, was ich im Moment alles lese. Ich lese sehr viel parallel. Ich hab ein Buch für's Frühstück und ein ganz anderes wieder für die U - Bahn. )

Das lesen entschleunigt den manch so stressigen Morgen, wo man sich vielleicht nur die Scheibe Toast in den Mund schieben würde. Also ließ lieber einen Zeitungsbeitrag oder ein paar Buchzeilen.



Der letzte Punkt auf meiner Routine - Liste ist das "In Sich Gehen" - und das schon am Morgen!

Naja, ganz einfach gehalten. Bevor ich mich über mein geliebtes Oatmeal her mache ( wie & was findet ihr in diesem Beitrag als "die Bowl of Happiness" ), schreibe ich ein paar Dinge in mein BuJu ( Bullet Journal ).

Darunter gehören vier Ziele, die ich mir für den Tag setze, vier Dinge für die ich dankbar bin, und ich erlaube mir auch eine Sache fest zu halten, die mir Kummer oder Ärger bereitet.


So hast du die Möglichkei dir Dinge vor Augen zu halten, die dir wichtig sind und die du vielleicht im laufe des Tages nicht beachten oder vergessen würdest. Außerdem macht es einen zufriedener, wenn du am Abend noch einmal in dein BuJu schaust und alles abhaken kannst, was auf deiner kleinen Liste steht :)





Es sind nur ein paar Kleinigkeiten.


Aber genau diese haben eine große Wirkung. Natürlich musst du nicht genau die gleichen Routinen, in die Tat umsetzen. Es sind nur Anhaltspunkte, die ich dir hiermit geben möchte. Finde deine eigenen Routinen und integriere sie in dein eigenes Leben.


Du wirst sehen - Es zahlt sich aus.



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