Gartenarbeit - eine "Therapie"?

Meine Hände in die Erde graben, Wunde Finger, einzelne Schweißperlen, die mir die Stirn hinunter rinnen, das Gackern der Hühner, das Zwitschern der Vögel - nur ich und die Natur.


Um 7 Uhr klingelt der Wecker. Es ist Samstag. Nachdem ich mir mein Handy schnappe, die Brille auf die Nase schiebe und erste Emails checke, während ich noch im Bett liege, kitzelt mich doch langsam die Sonne wach.



Das Wetter ist nun endlich etwas kühler!

Als ich das Haus verlasse, muss ich gleich wieder rein gehen, um mir einen Pulli zu holen, denn die Temperaturen hab ich etwas unterschätzt. Nach einer halben Stunde, ziehe ich den Pulli jedoch wieder über den Kopf. Es ist eindeutig zu warm!

Während die Sonne nun hoch am Himmel steht, die Nachbarn erwachen und die erste Samstags- Joggern jubelnd an mir vorbei stürmt, genieße ich die Ruhe und das Rauschen der Blätter.

Ab und zu lasse ich auch einen Kraftvollen Laut von mir, da das Grünzeug teilweise schon etwas widerspenstig ist.


Nach einigen Stunden, die wie im Fluge vergehen, kann man deutlich einen Unterschied sehen. Es ist ein gutes Gefühl, was in mir entsteht. So irgendwie bin ich... schwer zu beschreiben... glücklich und naja - zufrieden. Ausgeglichen.



Mein eigenes grünes Fleckchen.

Um Abstand zu bekommen, gehen viele Menschen in den Wald oder die Natur. Das kann ich sehr gut nachvollziehen - doch mein Garten ist mir lieber. Dieses Gefühl hatte ich die letzten Jahre über leider total vergessen. Ich war zu beschäftigt durch die Welt zu reisen und zu Tanzen. Auch hatte ich wohnlich nie die Gelegenheit eines Gartens gehabt. Nur zu Hause bei Mama. Dort ist es immer am Schönsten...



Erschöpft schlafe ich dann am Abend ein. Es gibt nichts Schöneres!

Morgen das ganze noch einmal...


Sonntag ist doch Ruhetag, oder? Ja, genau - Ich habe meine Ruhe. Die Sonne geht auf, ein gutes Buch, ein Kaffee, Oatmeal. Danach: In den Garten. Heute sind Gemüsebeete und Winterheide einsetzen auf der ToDo - Liste. Das Resultat kann sich zeigen. Wieder fühle ich dieses innere Zufriedenheit. Dieses Glück, was mich umgibt. (Auch Maxi scheine ich mitgerissen zu haben. Während ich im Garten Werkel, putzt er das ganze Haus.)



Am Ende fehlt nur noch eine Runde Yoga und der Tag ist perfekt.

Wochenende, wo bist du nur hin? Wie im Fluge verging die Zeit. Es wurde viel geschafft, energetisch angepackt und meditativ gearbeitet. Gesungen, getanzt und genossen.


#remineranmichselbst

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