Herbstliches Curry

Aktualisiert: 25. Sept 2020

Der Sommer verabschiedet sich langsam und der Herbst schleicht sich ein. Die Tage werden kürzer, die Wollpullis ziehen wieder in den Kleiderschrank und auch der Magen möchte vielleicht etwas herzhafteres als nur Wassermelone oder Sommersalate.


Der Herbst zeigt sich auch in meinem Garten.

Die Tomaten hängen frisch und fröhlich von ihren Stängeln und auch der Mangold sprießt, mit einem satten Grün, was das Zeug hält!

In unseren Breitengraden ist auch die von mir so geliebte Kartoffel daheim. Ich esse sie unglaublich oft - Ich glaube, es gibt keine Woche, wo ich keine Kartoffeln konsumiere.


Auch ein gutes Curry gehört bei mir regelmäßig auf den Tisch. Geprägt von Kokosnuss und asiatischen Aromen, variiere ich jedoch immer wieder mit den Zutaten. So auch hier.

Ich dachte mir: Warum denn nicht die einheimischen Geschenke der Natur nutzen und daraus eines meiner Lieblingsgerichte zaubern?


Also warum nicht beides miteinander vereinen?

Heraus kam mein "herbstliches Curry".




Die Zutatenliste ist recht kurz und regional. Anstatt einer Kokosmilch verwende ich hier Hafermilch, die ich ebenfalls selbst herstelle. Hafer gehört zu den heimischen Getreidesorten und ist nicht nur deshalb ein wahnsinnig tolles Superfood.

Was du sonst noch benötigst findest du nun hier:


- 1 kleine Zwiebel, halbiert & in Scheiben geschnitten

- 1 Knoblauchzehe fein gehackt

- etwas Ingwer fein gehackt (ist leider nicht regional. deshalb optional. Ich, für meinen Fall, liebe den leicht würzigen Geschmack)

- 1 orangene & 1 gelbe Karotte gewürfelt

- 2-3 Kartoffeln ebenfalls gewürfelt

- 1 kleine Pastinake fein gewürfelt

- 1 Stange Sellerie

- 1 kleine Zucchini

- 2 Cup passierte Tomaten (aus Österreich stammend, verpackt in einer recyclebaren Glasflasche)

- 2 Cup Hafermilch

- Salz, Pfeffer, Kümmelsamen, Paprika edelsüß und 1 TL Currypulver (meins ist von Sonnentor)


Wie gehst du vor:

Zunächst die Zwiebel, Knoblauch, (Ingwer), Kümmel in etwas Öl oder Wasser andünsten. Gebe dann nacheinander die restlichen Zutaten hinzu. Die Reihenfolge ist abhängig von der Garzeit. Also bei den Kartoffeln angefangen, Sellerie, Karotten, Pastinake bis hin zur Zucchini. Dann etwas Salz darüber streuen und mit einem Cup Wasser ablöschen. Ich gebe zwischendurch immer einen Spritzer Wasser dazu, damit nichts anbrennt. (durch das Salz, wird der Zucchini viel Wasser entzogen)

Übrigens, es bringt dich nicht um, wenn du eine andere Reihenfolge verwendest. Die Kartoffeln benötigen nur am meisten Zeit, daher solltest du sie mit als erstes dazu geben, sonst wartest du und wartest und wartest,...

Zum Schluss, gibst du die Flüssigkeiten und Gewürze hinzu. Gegebenenfalls nocheinmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Finish.



Ok, wenn ich mir das jetzt so anschaue, war die Zutatenliste nun doch nicht soooooo kurz... Naja... Ich liebe es eben vielfältig und bunt!


Serviert habe ich das ganze mit Quinoa auf einem Mangoldbett, etwas frischgeriebener Karotte und Tomaten aus dem Garten.

Der perfekte Einstieg in den Herbst. Viele von euch meinen vielleicht nun:

Kürbis!

Wo ist der Kürbis?!

Zum Herbst gehört doch Kürbis!!!

- Jaaa, dieser Meinung bin ich auch. Nur kann und möchte ich nicht jede Wochen einen Kürbis futtern. Wer aber der Meinung ist, Kürbis gehöre unbedingt in das Rezept, na dann bitte - feel free to add it! Es schmeckt bestimmt super! Desweiteren findest du jedoch hier auch ein anderes Kürbisrezept. Auch eine Art Curry, um ehrlich zu sein. (Hach, ich lieb's einfach zu sehr...)


Du möchtest auch einmal Hafermilch selbst machen? Ganz einfach. Haferflocken und Wasser in den Mixer geben. gegebenenfalls etwas süßen, mixen und durch ein Sieb oder Leinentuch trennen - Fertig. (Wer fragen hat, gern einen Kommentar hinterlassen.)

Du bevorzugst Kokosmilch zu "Curry- Rezepten"? Auch die kann man selbst machen. Auch dieses Rezept findest du hier.



Dann lass ich dich jetzt mal in Ruhe kochen und genießen.

Alles Liebe, Rese

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