Hormontherapie - ja, nein, vielleicht? TEIL 2

Ein neues Jahr, ein neues Abenteuer, neue Erkenntnisse.

Den ersten Tag des Jahres, werde ich glaube ich, mein Leben lang nicht vergessen! Ich bekam meine Periode. Das ist ja eigentlich nichts schlimmes, doch die Umstände waren äußerst ... naja... misslich.


Doch beginnen wir die Geschichte weiter vorn.

Vor einigen Monaten, bei meinem letzten Besuch bei der Frauenärztin, bekam ich eine pflanzliche Hormontherapie mit einem Mönchspfefferextrakt verschrieben. Das ganze sollte sich positiv auf meinen Zyklus auswirken. Er sollte regelmäßiger werden, da er ja sooooo unregelmäßig ist!




Also nahm ich das Extrakt und... wirklich viel hat sich nicht geändert. Außer, das meine Periodenschmerzen einfach viel viel schlimmer geworden sind. Wie auch am 01. Januar...


Leider nahm ich die Schmerztablette (von denen ich mich gefühlt ernähre, während dieser paar Tage) etwas zu spät. Tja wenig später, vegetierte ich nur noch stöhnend wie eine Mutterkuh auf der Couch (oder dem stillen Örtchen) mit meinem besten Freund: meinem Eimer. Dazu Schüttelfrost und und krampfenden Gliedmaßen.


Long Story Short: Nachdem ich entgültig entleert war, schlief ich vor Erschöpfung ein.


Ein Gespräch der Erleichterung.

Vor wenigen Tagen hatte ich ein wunderbares Telefonat mit der lieben Nina. Nina arbeitet als freie Mitarbeiterin bei Kulmine und selbstständige Beraterin für Probleme wie die meine.


Durch dieses Gespräch erfuhr ich einige sehr sehr interessante Sachen, zum Beispiel das mein Zyklus gar nicht so unregelmäßig ist und es stink normal sei, das der Körper nicht wie eine Uhr funktioniert. Auch die Sache mit dem Mönchspfeffer (was mich ja schon von vornherein etwas beunruhigt hatte) ist nicht immer so super. Mönchspfeffer wirkt progesteronartig. Man sollte ihn also am besten mit dem Eisprung nehmen, zum Verlängern der Fruchtbaren Phase - also gut zum schwanger werden, denn es zögert den Eisprung heraus (fast wie die Pille...)

So irgendwie nicht hilfreich in meinem Fall.


Das mit den stärkeren Schmerzen ist völlig klar und seit meinem legen... warte... dären Jahresbeginn, nehm ich das Zeug definitiv NICHT mehr.

Des Weiteren ging es um die Beobachtung meines Körpers: Temperatur, Nährstoffe & Vitamine, aber auch um alternative Hilfe- und Schmerzmittel.


In jedem Fall hat mir das Gespräch mit Nina weiter geholfen. Denn das Kernstück ist das Wissen. Wenn man das Wissen hat, kann man sich selbst sehr gut helfen. Und darum geht es in ihren Beratungen.


Mein persönliches Fazit:

Mein Körper ist so, wie er sein sollte und ich werde einen Teufel tun da jetzt mit irgendeinem Mittelchen (sei es die Pille oder was anderes) dran rumdoktern.

Es wird schon einen Grund haben, warum mein Zyklus so ist, wie er ist. Und das ist gut so.


Also vielen Dank an Nina und meinen Uterus!




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