Kosmetik aus der Natur

Egal ob jetzt im Herbst, im kommenden Winter, Frühling oder Sommer - die Natur ist reich an Schätzen, die sie uns zur Verfügung stellt. Anstatt sie zu treten und sie auszubeuten, sollten wir liebevoll mit ihr umgehen und den Dingen, welche sie uns schenkt, Aufmerksamkeit geben.




Ein Umdenken beginnt!

Müllvermeidung, Ressourcenschonen, Klimastreiks, DIY- Projekte,... Viele Menschen kommen auf den Geschmack, die Welt doch etwas besser machen zu wollen. Die Kosmetikbranche ist jedoch bei vielen eine große Herausforderung. Deshalb greift man doch lieber auf die konventionellen Produktangebote aus der Drogerie zurück. Die Angst, das etwas schiefgeht, wenn man seine Kosmetik selber macht oder eben nicht das verspricht, was herkömmliche Produkte leisten, ist einfach zu groß.


Deshalb muss man von vornherein ganz klar sagen: Die Naturkosmetik ist meiner Meinung nach nicht mit konventionellen Produkten zu vergleichen.

All die Zusatzstoffe, die sich in all den Tuben und Cremes befinden, gibt es in der Natur nicht, deshalb kann das Ergebnis auch nicht so ausfallen, wie man es gewohnt ist.

Ich selbst habe mich dumm und dämlich nach einer wasserfesten Wimperntusche gesucht, die vegan und der naturkosmetischen Branche entstammt. Ganze 2 Jahre habe ich gesucht und gesucht... NICHTS.



Irgendwann hab ich aufgegeben und festgestellt, das ich sie gar nicht brauche. Selbst als Tänzerin, wo man mit viel Schminke auf der Bühne steht, und möglichst alles perfekt halten soll. Na und? dann verläuft sie eben am Ender der Performance, weil wegen der sommerlichen Hitze und Bühnenlicht wahrlich eine Sauna geworden ist und man während nur eines Tanzes gefühlte 3 Liter Schweiß verloren hat.

5 Minuten später, verschwinde ich eh in's Badezimmer und wische all die Farbe in meinem Gesicht wieder weg.



Die Natur als Drogerie

Ja, ich selbst gebe zu, habe mich bisher nur an kleineren Experimenten der Naturkosmetik gewagt. Deo oder Gesichtswasser - mehr war bisher nicht wirklich drin. Auch ich gehöre zu der Gruppe der Angsthasen und Unwissenden.

Deshalb bin ich sehr dankbar, das mir ein wundervolles Buch in die Hände gefallen ist.


"Du darfst auf meine Haut"


Barbara Hoflacher gibt wundervolle Tipps, Tricks und viele viele tolle Rezepte, die mich schon nur beim durchblättern anregen, sofort loszulegen!

Egal ob Seife, Öle, Cremes oder Salben - alles wird detailliert beschrieben und von wunderschönen Bildern unterstützt. Wichtige Hinweise, sowie persönliche Erfahrungen, geben den letzten Schliff.


Was ich besonders aufregend finde, ist die Herstellung von ätherischen Ölen. Ja, genau! - Die kann man selber machen. Und zwar aus nahezu allem, was vor meiner, deiner - unserer Haustüre wächst!!!

Ich arbeite soooo unglaublich gern mit ätherischen Ölen, jedoch sind diese extrem preisintensiv, weshalb sich meine Auswahl daheim doch eher auf meine GoTO's beschränkt. Leider.

Doch nun hab ich die perfekte Grundlage, in Zukunft meine Öle (egal, welche ich verwenden möchte) selbst herzustellen. Einfach der Wahnsinn!!!



Zeit, Geduld und ein feines Händchen.

Natürlich brauch die Natur auch ihre Zeit. Nichts mit - "ich geh mal schnell in den Laden um die Ecke und kaufe mir meine Creme, die gerade leer geworden ist." Nein, so einfach ist es nicht. Es gehören schon ein wenig Geduld, und innere Ruhe dazu. Sauberkeit ist hierbei auch ein wichtiges Thema, was viele Enttäuschungen ersparen kann.


Jetzt weiß ich auch, was ich mit dem Christbaum machen werde, wenn er nach der Weihnachtszeit nicht mehr gebraucht wird. Anstatt ihn wegzuwerfen, kann man wundervolle Sachen daraus zaubern. Was hältst du von einem Badesalz mit Tannennadeln? Hm... Ich rieche es jetzt schon...


Dieses Buch wird mich auf jeden Fall noch sehr sehr lange begleiten!

Mit einem wundervollen Zitat möchte ich diese Buchempfehlung nun beenden. Vielen Dank an das Team vom Löwenzahnverlag für diese schöne Buch.


"Falten sind der Goldstaub unserer Haut."


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