Meine kleine Hühnerfarm

Innerhalb weniger Wochen hatte ich nun Hühner in meinem Garten stehen. Ein seeehr spontanes Vorhaben ohne große Zweifel.

Die Story dazu kommt jetzt...



Wie ich zu meinen Hühnern kam!


Wie du vielleicht bereits weißt - oder eben erst jetzt - mein Freund der liebe Max und ich wohnen zusammen in seinem alten Elternhaus am Rand von Wien. Hier ist alles sehr sehr naturnah und viel grün vorhanden.

Wir haben einen schönen großen Garten auf der Seite der Terrasse und einen kleineren auf der anderen Seite des Hauses, wo ein Kirsch - , Apfel - und Walnussbaum ihren Platz haben.


Sich um die größere Gartenhälfte zu kümmern und sie zu pflegen, wie regelmäßig Rasen mähen & Co, ist kein großes Problem.

Jedoch mit entsprechenden Geräten an die andere Seite heran zu rücken ist schon ein etwas größeres Unterfangen! ( und ganz ehrlich? - Ich hab keine Lust, aller zwei Wochen dem kniehohen Gras mit der Sense entgegen zu treten! )




Max würde sich sehr gern einen Hund zu legen. Wir beide sind uns in diesem Punkt aber einig, dass es dafür einfach noch nicht die Zeit dafür ist...

Eine Katze? - Ja warum eigentlich nicht. Aber irgendwie hat mich noch keine innere Unruhe und Verlangen dazu getrieben, in diesem Schritt etwas zu unternehmen...


Ich dagegen bin auf dem Land nahe einer Kleinstadt in Deutschland aufgewachsen. Eine Hand voll indischer Laufenten, französische Schafe in Miniaturform, Katzen, zählten lange Zeit zu meinem Alltag.

( Mittlerweile besitzt mein Bruder nun auch einen Hund! )


Ich kämpfte also mit der Frage, wie sich der zweite Teil dieses so schönen Grundstücks besser und einfacher pflegen ließe. Plötzlich dachte ich an Hühner!

Ich ging diesen Gedanken mal schnell für ca fünf Minuten durch - was ich alles brauche, was ich bauen muss, was zu beachten ist usw... und dann war es entschieden.

( Ich glaube noch am selben Tag, fuhr ich in den Baumarkt, um Material für meinen Zaun zu besorgen. )



Ungefähr 2 Wochen später war ich nun soweit.

Samstag. Der Zaun war fertig. Das Selfmade - Upcycling - Hühnerhaus stand. Das Futter und Sägespäne waren geliefert worden. Heu würde ich von Max' Eltern bekommen.

( Denn auch sie sind raus auf's Land gezogen und haben ein paar Hochlandrinder :)

Ich rief also beim Geflügelhändler nahe dem Hof meiner Heugeber.

Morgen? Sonntag? - Ja, passt. 12 Uhr bin ich da!



Am nächsten Morgen

standen wir also recht früh auf, um meine Schützlinge abzuholen. Bei Max' Eltern angekommen, blieben wir noch auf einen Kaffee und einen kleinen Plausch. Dann ging es gleich weiter...


Keine halbe Stunde später hatte ich eine Pappkiste mit 5 ängstlichen, wunderschönen, braunen Hühnern in der Hand. Dieses Gefühl war toll. Verantwortung für ein Lebewesen ( in meinem Falle gleich fünf ) zu tragen, ist einfach irgendwie berauschend! Fast so wie Mama werden! - So stelle ich es mir zumindest vor.


Da die ganze Sache wirklich schnell geregelt war und keine 5 Minuten dauerte, entschieden wir uns, wieder zu Max' Eltern zu fahren, um noch ein wenig das Familientreiben zu erleben.


Am Nachmittag wieder in Wien angekommen, hob ich mein Federvieh sachte und behutsam aus dem Karton. So. Da standen wir. Umzingelt von prachtvollen, jungen Hennen. Beide ein Lächeln im Gesicht. Und glücklich.




Das ist ein Abenteuer. Ich bin gespannt!

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