Probier's mal mit Gemütlichkeit!

Ganz nach dem Vorbild aus dem Jungelbuch, verkrieche ich mich heute in eine Höhle der Bequemlichkeit.

Eingekuschelt in eine meiner Decken, mit einer Tasse Tee und meinem Frühstücksbuch, genieße ich diesen Sonntag.



Ein Tag hat tausend Facetten.

Ich kann nicht sagen, ob es an meiner PMS liegt (Postmenstruelles Syndrom) - und ja, ich spreche bzw schreibe ganz offen darüber, weil es nichts ist, was ich irgendwie verstecken müsste - oder einfach nur der allgemeinen Stimmung des Herbstes geschuldet ist. Aber ich nahm mir heute wirklich vor, schon ein paar Kleinigkeiten im Haus zu erledigen, also hier und da mal drüber zu putzen, das ein oder andere Ding von der ToDo- Liste streichen, um mich dann voll und ganz meinem Buch zu widmen. Denn auch das stand auf meiner Liste: Dieses Buch heute zu beenden.



Diesmal ist es kein historischer Roman, oder irgendeine Biografie. Auch kein neues Kochbuch oder eins über Yoga. Nein, diesmal ist es eine zuckersüße Liebesschmonzette. (Asche über mein Haupt - ja auch ich lese solche Schmöker manchmal.) Warte,... wieso fühle ich mich schuldig? Buch ist Buch. Aus manchen kann man etwas lernen, andere wiederum sind geistreicher und wieder andere sind gut für's Herz. Ein Happy End brauch jeder mal. Ganz getreu nach dem Inhalt meines Lesestoffs. Aber gut jetzt - Morgen kommt ein neues Frühstücksbuch auf den Tisch.


Frühstück, U-Bahn, oder Wochenendwälzer

Was es mit dem Frühstücksbuch auf sich hat? Tja, ganz einfach: Ich lese parallel. Je nach Bedarf greife ich auf Lektüre, die ich beim Frühstück lese (wenn ich ganz allein am Morgen in der Küche sitze und die Ruhe des beginnenden Tages genieße), mit der U-Bahn oder im Zug auf dem Weg in die Stadt, oder genau wie heute - ich mir fest vorgenommen habe, mich bewusst hin zu setzen und ein paar Zeilen zu lesen.

Für jede Gelegenheit gibt es ein entsprechendes Buch. Und je nach Verfassung und was mich in der Stadtbibliothek oder meinem Bücherregal anlächelt, lese ich Liebesromane, Fantastische Geschichten, Rezepte, lerne Schwedisch, Historische Romane, usw...



Als ob ich es gewusst hätte - dieser Tag stellt sich als perfekte Maßnahme für das unwohlige Gefühl meiner Magengegend heraus.

Irgendwie hab ich Hunger - ok, dann esse ich einen Joghurt.

Schon der 2. Joghurt - oh mein Gott, meine Essroutine ist heute komplett zerstört. Rebelliert mein Magen deshalb etwa? Ich muss aufhören zu essen, aber irgendwie hab ich Appetit. Und Hunger.

Eine Tasse Tee wird sicher helfen - nope, vielleicht doch nicht.

Übelkeit - schon den gesamten Tag. Mist. Jetzt: auch noch ein Ziehen im Unterleib. Hm...



Ja, ja... so geht de Tag heute bestimmt weiter. Ein Buch, die Couch, meine Decke und ein hoffentlich helfender Tee.

Und Morgen sind all die schlechten Gedanken über zerstörte Essroutinen, zu viel Kakao, postmenstruelle Probleme, platzende Zysten in meiner Gebärmutter, meine Periode (die sich mal wieder als "verspätet" zeigt) und und und...


Morgen. Bis dahin...


#reminderanmichselbst

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